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Buch

Manno! Alles genau so in echt passiert

Normaler Preis
€18,50 EUR
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Verkaufspreis
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Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021 in der Kategorie "Kinderbuch"

Die meisten von uns kennen und lieben Anke Kuhl. Wir lieben ihren herrlich frechen, lockeren Strich, die ernsten Kulleraugen in Kindergesichtern, die nicht ständig lächeln. Wir lieben ihren Sinn für Körperlichkeit in „Klär mich auf“, ihren schwarzen Humor in „Alle Kinder“ und die tiefgründigen Mienen ihrer Tierfiguren. Jetzt erhalten wir eine Ahnung davon, wo dieser Reichtum seinen Ursprung hat. „Manno!“ erzählt in herrlichen Comic-Episoden von der Kindheit der kleinen Anke in einer hessischen Kleinstadt. Wir tauchen ein in eine Welt, in der Oma und Opa noch im selben Haus leben und in der man nachmittags auf ziemlich abseitige Ideen kommen kann. Eine Welt, die bei aller Familienintimität nicht ohne Brüche ist. Ein ungemein berührendes Buch für Kinder und Große mit einer immensen Spannbreite von quietschkomisch bis tieftraurig und ganz viel dazwischen.   Preise und Auszeichnungen: Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021 Comicbuchpreis 2019 der Berthold-Leibinger-Stiftung Beste 7 im März 2020 Luchs des Monats im Juni 2020 Max und Moritz-Preis 2020 (Kategorie: „Bester Comic für Kinder“) White Ravens 2020 Leselotse der Zeitschrift Buchjournal

  • ISBN: 978-3-954-70218-3
  • Verlag: Klett Kinderbuch
  • Veröffentlicht: 28.05.2021
  • Seiten: 136
  • Einband: Gebunden
  • Länge: 24,0cm
  • Breite: 17,0cm
  • Sprache: Deutsch
  • Libri-Nr.: 2093735
  • Lesealter: ab 7 Jahre

Autorin:

Anke Kuhl, Jahrgang 1970, hat in Mainz und Offenbach das Zeichnen studiert und arbeitet seit 1998 als Illustratorin in der Ateliergemeinschaft LABOR. Für das Buch „Alles Familie!“ wurde sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Sie lebt mit Mann, Sohn und Tochter in Frankfurt am Main. www.laborproben.de

    Jurybegründung:

    In diesem Comicalbum präsentiert Anke Kuhl 18 pointierte Episoden ihrer erinnerten Kindheit in den 1970er Jahren. Aus kindlich-naiver Perspektive wird berichtet von großen und kleinen, witzigen, ernsten und mitunter auch traurigen Ereignissen eines ganz normalen Kinderlebens. Es geht dabei um den Zusammenhalt der Geschwister, aber auch um Streitigkeiten, um Haustiere, Leistenbrüche, Brillen und Strumpfhosen oder die Zuflucht bei Oma und Opa, wenn die Eltern streiten. Auch eklige, skurrile oder irrwitzige Kinderspiele finden ihren Platz wie Klobürstenkämpfe oder das schreckliche Quälspiel mit der Stinkvase.

    Bildliches und sprachliches Erzählen sind mit den Möglichkeiten des Comics geschickt inszeniert. Die Panelanordnung wird spannungsreich durch die Übergänge aufgebrochen. Für viel Dynamik sorgen dabei Momentaufnahmen, Perspektivwechsel und Zooms, angereichert mit Speedlines und Soundwords. Die Ich-Erzählerin kommentiert in den teils offenen, teils geschlossenen Textkästen das generationsübergreifende Familienleben. Die Panels zeigen, dass es keine heile Welt sein muss, um Zusammenhalt zu generieren. Die Figuren wirken durch liebevolle Details wie Omas „Warzn af der Nosen“ oder Papas „Pilzfrisur“ besonders authentisch und sympathisch unperfekt. Die Farbkontraste in Buntstiftästhetik passen hingegen perfekt zu den fabelhaft vielseitigen Kindheitserlebnissen.