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Papierklavier

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Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021 in der Kategorie "Jugendbuch"

Maia, 16, pendelt zwischen Schule, Teilzeitjob und ihrer Rolle als Ersatzmutter für ihre jüngeren Schwestern. Als eines von drei Kindern, jedes von einem anderen Vater, wird sie schon mal schief angesehen, lässt sich aber keineswegs unterbuttern. Schnoddrig, selbstbewusst und mit zwei besten Freundinnen an ihrer Seite geht sie durchs Leben, kämpft manchmal gegen ihre eigenen Kilos, meist aber gegen zu starre Schönheitsnormen. Sie steht zu sich und hält zu ihren Freundinnen – komme, was da wolle. Und trotz vieler Verpflichtungen und mancher Niederlagen erobert sie sich mutig ein Stück vom Glück. Ihre Gefühle schreibt sie hier nieder, mit Bildern, die da einspringen, wo Maia keine Worte findet. Der Stil ist sowohl frei als auch witzig, einfühlsam und verletzlich – genau wie Maia selbst.

  • ISBN: 978-3-407-75579-7
  • Verlag: Julius Beltz GmbH & Co. KG
  • Veröffentlicht: 19.08.2020
  • Auflage: Originalausgabe
  • Seiten: 140
  • Einband: Gebunden
  • Länge: 23,1cm
  • Breite: 15,8cm
  • Höhe: 1,4cm
  • Gewicht: 363,0gr
  • Sprache: Deutsch
  • Libri-Nr.: 2108720
  • Lesealter: ab 15 Jahre

Autorin:

Elisabeth Steinkellner, geboren 1981 in Niederösterreich, machte eine Ausbildung zur Sozialpädagogin und studierte Kultur- und Sozialanthropologie in Wien. Sie ist Autorin von Kurzprosa, Lyrik und Kinderbüchern (mit Bildern von Michael Roher) und lebt mit ihrer Familie in Baden bei Wien. Bei Beltz & Gelberg erschien bereits ihr Roman »Rabensommer«.

    Jurybegründung:

    Maia hat es nicht leicht. Sie lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter und zwei jüngeren Schwestern in einer viel zu kleinen Wohnung, das Geld ist knapp und der Kühlschrank chronisch leer. Die Schwestern haben unterschiedliche Väter, keiner von ihnen kümmert sich. Zuneigung und Unterstützung bekommt die Familie von anderer Seite: Die Nachbarin Oma Sieglinde hilft mal mit Essen aus, mal mit Geld, meistens aber mit Zeit und ihrem Klavier, auf dem Maias Schwester Heidi Klavierspielen lernt.

    Scheinbar leichtfüßig schafft es Elisabeth Steinkellner, Maia eine authentische Stimme zu geben. Eine Stimme, mit der sie sich gegen gängige Schönheits- und Verhaltensnormen auflehnt, selbstbewusst und stark für ihr eigenes, manchmal noch so kleines Glück kämpft. Uneingeschränkte Unterstützung erhält die 16-Jährige von ihren Freundinnen Clara, die eigentlich Engelbert heißt, und Alex.

    Die Texte der österreichischen Autorin und die Bilder der Berliner Illustratorin Anna Gusella scheinen wie aus einer Hand. Gusella spielt geradezu elegant mit den Farben Schwarz und Mintgrün, mit Typografie und Layout. Die Gestaltung des Tage- bzw. Skizzenbuches wird zu einer literarästhetischen Gesamtkomposition, die tief in Maias Seelenleben schauen lässt.